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Patientenverfügung

Entmündigung heißt heute Betreuung 

Eine Patientenverfügung kann Sie vor Entmündigung 

und dem Zugriff auf Ihr Vermögen schützen.

Wie ich auf so etwas komme?

Nun, ich habe folgenden Fall mitverfolgt:
Eine Klientin von mir war freiwillig ins Krankenhaus gegangen, ältere wohlhabende Dame, keine Verwandten in der Nähe, alle in anderen Erdteilen.
Man hat bei ihr eine schwere psychische Erkrankung diagnostiziert, medikamentierte sie 2 Wochen mit Tavor,

https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/t/tavor-10-mg/#4
einem dämpfenden Beruhigungs- und Schlafmittel,

das nach wenigen Tagen abhängig macht
und sie dann gefragt, ob sie überhaupt ein Vermögen verwalten könne
und um das festzustellen einen Intelligenztest mit ihr gemacht.
Das ist in etwa so als ob Sie im Vollrausch einen Intelligenztest machen würden.
Bei diesem Intelligenztest hat man dann “festgestellt”,

dass sie einen Betreuer braucht um Ihr Vermögen zu verwalten,

den hatte man dann auch gleich zur Hand.

Auch wenn Sie Ihre Verwandten oder andere Vertrauenspersonen in der Nähe haben muss es mit einer Verfügung geregelt sein,

dass diese im Fall des Falles mit der Vorsorge bevollmächtigt, entscheidungsberechtigt und handlungsberechtigt sind.
Sonst können das die Mediziner festlegen.
Es gab auch schon Fälle, wo ein älteres Ehepaar nicht mehr wie jedes Jahr gemeinsam in den Urlaub fahren konnte, weil der Betreuer es anders entschieden hatte.


Es kann jeden treffen
Viele wissen es nicht: auch wenn Sie gegen kein Gesetz verstoßen haben, kann Ihnen die Freiheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben entzogen werden.
Eine psychiatrische Diagnose und die Behauptung einer „Selbst- oder Fremdgefährdung“ sind dafür ausreichend.
Psychiater klassifizieren dabei Ihr Verhalten als Symptome einer schweren psychischen Erkrankung, nicht als Ausdruck Ihres Willens und Ihrer Entscheidungen.
Bestreiten Sie die Diagnose und lehnen Sie eine Behandlung ab, gilt dies bereits als Beweis Ihrer Krankheit.
Mögliche Folgen: Einsperrung in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik, zwangsweise Verabreichung von Psychopharmaka oder Festschnallen am Bett.

Entmündigung: gibt’s das noch?
Ja! Entmündigung heißt heute „Betreuung“.
 
Der Begriff klingt nett, ist aber nicht harmlos, denn er verschweigt das Wesentliche: es geht um rechtliche Stellvertretung.
Klartext: eine gerichtlich bestellte Person darf in Ihrem Namen über Ihren Aufenthaltsort, Ihre Finanzen und jegliche medizinische Behandlung Ihrer Person entscheiden.
Lehnen Sie diese Art der Betreuung ab, kann ein Gericht sie anordnen; auch gegen Ihren Willen.
Voraussetzung dafür ist auch in diesem Fall ein psychiatrisches Gutachten. Darin wird behauptet, dass Sie wegen einer psychischen Erkrankung Ihre Hilfebedürftigkeit nicht erkennen und Ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln könnten.

Was viele nicht wissen:
Jeder, ob Nachbar, Verwandter, Freund oder Arzt kann für Sie bei Gericht eine rechtliche Betreuung beantragen, auch wenn Sie dies nicht wollen.

 

Gefunden auf:

https://www.patverfue.de/einstieg

Mit einer Patientenverfügung können Sie vorsorgen!
Einen Vordruck finden Sie hier

https://www.patverfue.de/cms-96TK/media/PatVerfue.pdf

 

den Sie natürlich nach Ihren Bedürfnissen und Ideen abwandeln können.
Manche setzten den Text auch mit dem Notar auf.

Nötig ist das aber nur wenn die Gefahr besteht, dass die PatV sonst nicht anerkannt würde, weil es z. B. Streitigkeiten innerhalb der Familie gibt.

Verwenden Sie keine Vordrucke mit Kreuzchen!

 

Informationen, die deutlich machen warum auch wenn alles "normal" läuft

eine PatV sinnvoll ist finden Sie unter

Pflegenotstand - ein Erfahrungsbericht

 

 Dokus:

Vorsorgevollmacht (4 Minuten)

 

"Sterben verboten" (44 Minuten)

 

und "Die Anstalt" (61 Minuten).

 

 

 

Kirsten Schürmann

08142/ 48 99 35

0176/ 3943 7474

info@lie-behandlung.de

82140 Olching

Dachauerstr. 114

Anfahrt: hier!