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Die Wüste fließt

Endlich in der Sahara, dem Ort meiner Sehnsucht angekommen lasse ich auf dem Dromedar alle Zivilisation hinter mir. Die gleichmäßigen gemächlichen Bewegungen des Tieres tun ein Übriges um die letzten Reste von Gedankenkreiseln und Anspannung aus mir zu lösen.

Mit den Bewegungen fallen sie einfach wie Schleier von mir ab.

Es gibt nichts mehr zu tun und nichts mehr zu denken.

Ich überlasse mich einfach dem Tier, das mich führt.
Nach einer Weile - ich kann nicht sagen wie lange denn alle Zeit hat aufgehört - knie ich in mehlfeinem Sand der unter mir nachgibt und anfängt zu zerfließen. Da weiß ich nicht wie mir geschieht; denn mit einem mal weiß ich auch nicht mehr wo ich anfange und wo ich aufhöre.

Alle Grenzen zwischen mir und der Unendlichkeit verschwimmen - hat es sie je gegeben?
Bin ich nicht gerade zu hause angekommen?
Tränen der Seligkeit tropfen in den Sand und mein Verstand begreift nicht was hier geschieht, ich meine es gibt hier nicht einmal ein Monument zu bestaunen in Form einer Pyramide oder so etwas.
Hier ist nichts als fließender Staub!
Das ist der Moment in dem ich den Verstand verliere, ich erbebe, die Wüste scheint zu beben und mit einem mal lösen sich alle Konturen auf, alles scheint sich irgendwie zu verflüssigen und ich bin wie ein Tropfen, der zurück ins Meer fällt, zerfließt und mit der Allseligkeit verschmilzt.
Meine Heimat ist nicht in Bayern und nicht in Tunesien sondern hier in dieser Seligkeit.
Ein schöner Ort um zu sterben denke ich noch man ist hier schon fast drüben.

„In der Wüste kann man die Stille hören es ist die Sprache Gottes.“
Ich weiß nicht mehr wer das gesagt hat
aber aus der Sahara zurückgekehrt verstehe ich diese Worte. Vollkommen erfüllt und bedürfnislos kehre ich zurück in die Welt voller eingebildeter Bedürfnisse und finde dass ich nichts mehr brauche.
In der Einfachheit des Lebens liegt das Glück denn hier dringt die Intensität der Seele hervor nachdem die ohrenbetäubende Stille sie von allen künstlichen Bedürfnissen frei gefegt hat.
Hat
sich Moses auf dem Berg so gefühlt und deswegen Gott gehört?
Jetzt weiß ich auch warum Jesus in die Wüste gegangen ist und nicht auf das Seminar "Wie man übt Gott zu werden!"
Denn es geht darum den Geist von überflüssigem frei zu machen um das Ent-decken
dessen was schon da immer da ist und nicht darum immer noch mehr hinzuzufügen weil wir schon vollkommen sind und uns nur erinnern müssen.

Kirsten Schürmann

 

Kirsten Schürmann

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